0 Ergebnisse für "9024101000"
Sog. Ellenbogen Pronations-/Supinations Komponente Handteil, in Form einer Warenzusammenstellung in Aufmachung für den Einzelverkauf, im Wesentlichen bestehend aus einer annähernd rechtwinkelig geformten Stahlschiene, an welcher sich am Handgriff eine Polsterung aus Schaumstoff sowie eine Art Schlaufe mit Klettband zur Fixierung am Handrücken befindet. Am oberen Ende der Stahlschiene befindet sich ein anformbares, U-förmiges Element aus unedlem Metall mit anklettbarer Polsterung, einem Klettgurt mit Umlenköse sowie einer Steckvorrichtung mit Schlitzöffnung aus Kunststoff, Abmessungen insgesamt ca. 24 x 8 x 13 cm. Äußere Form: siehe Abbildung in der Anlage. Das Handteil (charakterbestimmender Bestandteil in Bezug auf die Bedeutung für die Verwendung) ist zur Verwendung mit einer bestimmten Ellenbogenorthese vorgesehen und ist dort optional anstelle der distalen Handgelenkmanschette anzubringen. Es dient zur festen Positionierung von Hand und Handgelenk und soll die Pronation und Supination des Unterarmes verhindern. In die Schlitzöffnung wird die Teleskopschiene der Ellenbogenorthese (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) nach Entfernung der distalen Handgelenkmanschette eingeschoben. Der Ware liegt ein Schraubendreher bei. Die Ware, welche mit einer Gebrauchsanleitung in einem mit Etikett beklebten Klarsichtbeutel verpackt ist, wird als "Zubehör, erkennbar hauptsächlich bestimmt für eine orthopädische Vorrichtung für Menschen" eingereiht.
Sog. Zahnbögen, in verschiedenen Ausführungen, in Form einer unvollständigen Ware, bestehend aus einem in Zahnbogenform vorgeformten Draht aus einer Nickel-Titan-Legierung mit rundem oder viereckigem Querschnitt und mit Mittenmarkierung. Äußere Form: Siehe Abbildung in der Anlage. Der Drahtbogen wird in die jeweiligen Schlitze der auf den Zähnen befestigten Brackets (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) eingelegt. Brackets und Bogen bilden gemeinsam eine vollständige orthodontische Vorrichtung, bei der der Draht von den Brackets gehalten wird und durch seine Spannkraft eine Positionsänderung der Zähne bewirkt. Die Ware wird als "orthopädische Vorrichtung in Form einer orthodontischen Vorrichtung für Menschen zur Korrektur einer körperlichen Fehlstellung (hier: Fehlstellungen des menschlichen Gebisses)" eingereiht.
Sog. Zahnbogen, in Form einer unvollständigen Ware, bestehend aus einem in Zahnbogenform vorgeformten Draht aus einer Kobalt-Chrom-Legierung mit Vierkant-Querschnitt und mit Mittenmarkierung. Äußere Form: Siehe Abbildung in der Anlage. Der Drahtbogen wird in die jeweiligen Schlitze der auf den Zähnen befestigten Brackets (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) eingelegt. Brackets und Bogen bilden gemeinsam eine vollständige orthodontische Vorrichtung, bei der der Draht von den Brackets gehalten wird und durch seine Spannkraft eine Positionsänderung der Zähne bewirkt. Die Ware wird als "orthopädische Vorrichtung in Form einer orthodontischen Vorrichtung für Menschen zur Korrektur einer körperlichen Fehlstellung (hier: Fehlstellungen des menschlichen Gebisses)" eingereiht.
Sog. Multisensor-Rauchmelder, im Wesentlichen bestehend aus einem mehrere Segmente umfassenden zylinderähnlichen Gehäuse (Ø 100 x H 54,6 mm) aus Kunststoff mit optoelektronischer Messkammer, einem mit NTC-Thermistoren, zwei IR-Leuchtdioden, einer Fotodiode, einem ASIC, einem Mikrocontroller sowie weiteren aktiven und passiven Bauelementen bestückten PCB, einer LED und weiteren elektrischen, elektronischen und mechanischen Bauteilen (zur äußeren Form siehe Abbildung in der Anlage). Die Ware wird innerhalb eines modularen, vernetzbaren Brandmeldesystems (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) eingesetzt, wo es gleichermaßen (mithilfe der IR-Leuchtdioden als Sender und der Fotodiode als Empfänger) die Rauchdichte in Form von Lichttrübung in [in %/m] detektiert und (mithilfe der NTC-Thermistoren als Wärmesensoren) die jeweilige Raumtemperatur [in °C] misst. Aus den durch den integrierten Mikrocontroller ausgewerteten Messwerten werden vier Gefahrenstufen (0 bis 3) generiert und über ein proprietäres Ringbussystem an die Brandmeldezentrale (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) ausgegeben, die dann Entscheidungen über Steuerbefehle trifft und diese ggf. ausgibt. Die LED der Ware dient im Alarmfall der Identifikation des jeweiligen Melders. Eine kennzeichnende Haupttätigkeit der kombinierten Maschine ist nicht erkennbar. Die Ware wird als "elektronisches Untersuchungsgerät für Gase oder Rauch" eingereiht.
Sog. Gasanalysator in verschiedenen Ausführungen, im Wesentlichen bestehend aus einem quaderähnlichen Gehäuse, das mit einer Sende- und -Empfangseinheit mit optischen, elektrischen und elektronischen Bauelementen, mit einer Bedienkonsole mit Status-LEDs, Drucktasten und einer Anzeige, mit einer Stromversorgungseinheit und mit Kommunikationsanschlüssen ausgestattet ist. An das Gehäuse ist entweder eine Messlanze mit offenem Messspalt (GMP-Lanze) mit Spülluftvorsatz oder eine Gasdiffussionslanze (GPP-Lanze) mit Keramikfilter angebracht (siehe exemplarische Abbildung in der Anlage). Das multifunktionale Gerät misst kontinuierlich unter Nutzung der differenziellen optischen Absorptionsspektroskopie (DOAS) die Konzentration von Schwefeldioxid, Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid und Ammoniak (kennzeichnende Hauptfunktion) sowie den Druck und die Temperatur im gasdurchströmten Kanal (In-Situ-Technik). Dabei wird anhand der wellenlängenspezifischen Lichtabsorption durch das einströmende Gasgemisch dessen Konzentration ermittelt. Das Gerät ist zur Emissions- und Prozessüberwachung von Gasen an industriellen Anlagen bestimmt und dient der Überwachung der Rauchgasreinigung u.a. in Entstickungs-, Entschwefelungs- und Konverteranlagen. Die Ware wird als "elektronisches Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, Untersuchungsgerät für Gase" eingereiht.