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Sog. Spektroskopie-Modul, im Wesentlichen bestehend aus einem Gehäuse (92 x 127 x 43 mm) mit einem Fotodetektor, einer Absorptionszelle (Dampfzelle), einer internen Temperatursteuerung, einem Strahleingang und -ausgang, einem Strahlteiler sowie weiterer optischer Baugruppen (zur äußeren Form: siehe Abbildung in der Anlage). Das Modul wird in Atomuhren, in der Atomphysik, der Gravitationsmessung und weiteren wissenschaftlichen Experimenten verwendet. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, optische Strahlen (UV-Strahlen, sichtbares Licht, Infrarotstrahlen) verwendendes Spektrofotometer" eingereiht.
Sog. Infrasampler, im Wesentlichen bestehend aus einem Gerätesystem (funktionelle Einheit), bei welchem alle Komponenten über Kabel, Schläuche oder Metallbälge trennbar miteinander verbunden sind und welches auf einer Grundfläche von ca. 4,0 x 1,5 m zusammengefügt wird. Das System setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen: - zwei chromium-basierte Klasse 4-Lasersysteme (Seed-Laser), die mit optischen und optomechanischen Vorrichtungen, Detektoren und Sensoren ausgestattet sind, - einer Probenzelle mit einem Flüssigkeitsaustauschsystem, - Racks mit elektronischen Modulen (u. a. Pumplaser, Stromversorgungs-, Wasserkühl- und Datenverarbeitungseinheiten) Zur äußeren Form: siehe exemplarische Abbildung in der Anlage. Für die Analyse wird die Probenzelle mit einer zu untersuchenden Flüssigkeit (u. a. Wasser, Blut) bestückt, die anschließend mit einem ultrakurzen Laserpuls im mittleren Infrarotbereich bestrahlt wird. Nach der dadurch erzeugten Anregung der Probe wird durch die Probe Licht emittiert, welches spektroskopische Informationen enthält und deshalb detektiert wird. Mithilfe einer speziellen Software und einer medizinischen Datenbank (beides nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) erfolgen die Verarbeitung und die Auswertung der Daten. Die Ware dazu bestimmt, im Bereich der Gesundheitsüberwachung und der Krankheitserkennung eingesetzt zu werden. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, Spektrometer, das optische Strahlen (Infrarot) verwendet" eingereiht.
Sog. bildgebendes Spektrometer, in Form einer kombinierten Maschine aus einem Quantenkaskadenlaser und einem Infrarotspektrometer (kennzeichnende Haupttätigkeit) mit einem Detektor in einem gemeinsamen, quaderförmigen Gehäuse. Weiterhin ist das Gerät mit einem vollautomatischen Probentisch, einer Steuerungselektronik sowie mehreren Bedienelementen und Schnittstellen ausgestattet (zur äußeren Form: siehe Abbildung in der Anlage). Die zu untersuchende Probe wird mittels des Lasers mit unterschiedlichen Wellenlängen bestrahlt (Infrarotstrahlung) und es werden jeweils Bilder gespeichert. Aus der Wellenlänge des Lasers und den dazugehörenden Bildern wird für jeden Bildpunkt ein Spektrum berechnet, aus welchem auf den chemischen Stoff an der betreffenden Stelle des Bildes geschlossen werden kann. Die Daten werden an eine übergeordnete Einheit (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) zur Verarbeitung und Auswertung gesendet. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, als Infrarotstrahlen verwendendes Spektrometer, nicht von den Unterpositionen (HS) 9027 10 und 9027 20 erfasst" eingereiht.
Spektrometer in zwei verschiedenen Ausführungen (siehe Abbildung in der Anlage), im Wesentlichen jeweils bestehend aus: A) - aus einem Gehäuse (69 x 100 x 150 mm) mit einem Spektrometer mit Multibandfilter, einem 16-bit Digitalisierer, einem Detektor, einer Verarbeitungselektronik, einem optischen Anschluss (SMA 905), einer USB-Schnittstelle und weiteren Bauelementen, - je nach Ausführung mit einem Messbereich von 190 - 1100nm (UV, VIS, NIR) B) - aus einem Gehäuse (25 x 75 x 125 mm) mit einem Czerny-Turner-Spektrometer, einem 16-bit Digitalisierer, einem Detektor, einer Verarbeitungselektronik, einem optischen Anschluss (SMA 905), einer USB-Schnittstelle und weiteren Bauelementen, - je nach Ausführung mit einem Messbereich von 190 - 1150nm (UV, VIS, NIR). Die Geräte dienen der Messung von ultravioletter, sichtbarer oder infraroter Strahlung in verschieden Anwendungsfeldern. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, Spektrometer, das optische Strahlen (UV-Strahlen, sichtbares Licht, Infrarotstrahlen) verwendet" eingereiht.
NIR-Spektrometer, im Wesentlichen bestehend aus einem quaderförmigen Gehäuse (182 x 110 x 47 mm) mit einer Eintrittsöffnung (25 μm), einem Faseroptikanschluss, einer USB-Steckverbindung, einem RS-232-Anschluss, einer GPIO-Schnittstelle, einem gekühlten InGaAs-Detektor (Wellenlängenbereich: 900 bis 1650 nm), einem EEPROM-Speicher, einem Microcontroller, einem Onboard-Pulsgenerator sowie weiteren elektrischen und elektronischen Bauteilen (zur äußeren Form siehe Abbildung in der Anlage). Das Spektrometer dient der Analyse verschiedener Materialien, indem es die Absorption von Licht im Nahinfrarotbereich misst und so die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung, der physikalischen Eigenschaften oder die Identifizierung von Materialien ermöglicht. Es kann in Laboratorien, in der Produktion oder in der Abfallwirtschaft eingesetzt und im Bereich von Förderbändern oder Probenströmen positioniert werden. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, Spektrometer, das optische Strahlen (UV-Strahlen, sichtbares Licht, Infrarotstrahlen) verwendet" eingereiht.