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Siehe auch

DEBTI41709/25-19703900000

Bei den durch Unterlagen beschriebenen und durch Abbildungen veranschaulichten Objekten handelt es sich um interaktive Installationen der Künstlerin Naama Tsabar.  Die Installationen bestehen aus speziell geformten Mulden, die in einer leeren Wand platziert werden und mit grafischen Elementen versehen sind. Das Innere der Mulden ist mit verschiedenen Materialien ausgekleidet und mit elektrischer Ausstattungen zum Erzeugen von elektrischen Signalen ausgestattet, die vom Publikum klanglich aktiviert werden können. Die Objekte haben keinen handelsgängigen Charakter. Die beschriebenen Installationen sind als "Originalerzeugnis der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art, nicht mehr als 100 Jahre alt" in die Unterposition (KN) 9703 9000 einzureihen.

DEBTI46554/23-197039000

Bei dem durch Bilder veranschaulichten Erzeugnis sowie nach den Angaben des Antragstellers handelt es um eine überdimensionale Nachbildung eines Kiefernzapfens. Die Skulptur besteht aus einzelnen, in Bronze gegossenen Teilen und wird am Bestimmungsort zu einem Ganzen zusammengesetzt. Die Ware ist als "Originalerzeugnis der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art, nicht mehr als 100 Jahre alt" einzureihen.

DEBTI50608/22-197039000

Bei der durch Abbildungen und Angaben des Anmelders veranschaulichten Ware handelt es sich um eine Skulptur mit dem Titel „Balloon Dog/Blue“ aus Porzellan in Form eines freistehenden Hundes, mit einer glänzenden, blauen, metallisierten Oberfläche (Größe ca. 40 x 48 x 15,8 cm). Das verfremdet dargestellte, scheinbar aus Luftballons geformte Tier wurde im Jahr 2021 unter der Anleitung des Künstlers Jeff Koons in Zusammenarbeit mit der renommierten Porzellan-Manufaktur "Bernardaud" (Limoges; Frankreich) aus Limoges-Porzellan gefertigt. Es handelt sich um eine verkleinerte Nachbildung der von dem Künstler im Rahmen der Celebration-Serie (1994-2000) geschaffenen weltbekannten Großskulpturen. Die Urheberschaft des Künstlers wird durch eine vorhandene Signatur an der Innenseite des rechten Vorderbeins der Tierfigur belegt. Die Arbeit besitzt keinen handelsgängigen Charakter. Die Skulptur ist als "Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art, weniger als 100 Jahre alt"  einzureihen.

DEBTI43367/22-197039000

Bei der durch Unterlagen beschriebenen interaktiven Installation handelt sich um ein raumgreifendes, dreidimensionales, modernes dreiteiliges Kunstwerk, im Wesentlichen bestehend aus drei schalenförmigen Sitzflächen aus Kunststoff mit eingebauter LED-Beleuchtung mit Befestigungsmöglichkeiten in Form von Seilen sowie Bewegungssensoren, Lautsprechern und einer Kontrolleinheit mit Computer. Die Schalen mit Platz für bis zu drei Personen sollen in Art einer Hängematte unterhalb eines bereits vorhandenen 12 Meter hohen Stegs an einem Museumsgebäude im Außenbereich dauerhaft installiert werden. Beim Gebrauch der Schaukeln entstehen Klänge und Leuchteffekte, die im Einzelnen oder im gemeinsamen Spiel der drei Schaukeln wie ein improvisiertes und sich stets neu generiertes Musikstück wahrgenommen werden können. Die Nutzer werden dazu eingeladen durch Ihre eigenen Schaukelbewegungen selbst zu einem Teil des skulpturalen Werks zu werden und zudem mit anderen Nutzern zu interagieren und ein gemeinsames Konzert zu schaffen. Das bisher nur im Entwurf vorliegende Objekt wurde als Einzelstück gestaltet und hat keinen handelsgängigen Charakter. Die beschriebene Installation ist als "Originalerzeugnis der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art, nicht mehr als 100 Jahre alt" in die Unterposition (KN) 9703 9000 einzureihen.

DEBTI42311/18-197030000

Bronzestatuette des Kriegsgottes "Mars" von Giambologna (Giovanni da Bologna 1529 - 1608) in Form eines unbekleideten, athletischen Mannes mit lockigem Haar und Vollbart, dessen rechte Hand einen Schwertknauf umfasst (die dazugehörige Klinge des Schwertes fehlt; somit unvoll- ständig). Die in Florenz vor dem Jahr 1587 gefertigte, dunkelbraune Plastik mit einer Höhe von 39,6 cm und einer Schrittweite von 9,4 cm befindet sich auf einem rechteckigen, modernen Holzsockel (Höhe ca. 5 cm). Sie ist an der Wade des linken Beines mit der Inventarnummer 176 der Dresdner Kunstsammlung von 1726 gekennzeichnet. Da sich die Bronzeskulptur als Bildhauerarbeit (Unikat) darstellt, kommt weder eine Einreihung als "Sammlungsstück von geschichtlichem Wert" in die Position 9705 noch eine Zuweisung als "Antiquität, mehr als 100 Jahre alt" in die Position 9706 in Betracht. Die Statuette wird als "Originalerzeugnis der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art" eingereiht.

TARIC-Nomenklatur

25 000+ codes

Einreihungsleitfaden

1 095 HS4

vZTA

1 000 000+ BTI