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DEBTI36882/18-19706000000

Bei der durch Abbildungen und Angaben des Anmelders veranschaulichten Ware handelt es sich um eine mehr als 100 Jahre alte Antiquität in Form einer Münze aus dem Deutschen Reich. Die runde Goldmünze mit dem Nennwert "10 Mark" hat einen Durchmesser von ca. 19,5 mm und eine Höhe von ca. 0,9 mm und besitzt einen Feingehalt von 900 Tausendsteln. Die Vorderseite der gebrauchten Münze zeigt Kaiser Wilhelm II mit Blickrichtung nach rechts und der Umschrift "Wilhelm II Deutscher Kaiser König V. Preussen" und die Rückseite zeigt den Reichsadler mit der Umschrift "Deutsches Reich 1890 10 Mark". Die Münze ist zwischen 1889 und 1912 geprägt worden und wurde seinerzeit als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet. Heutzutage wird die Münze als Anlagegold nahe dem Goldpreis gehandelt. Die Ware ist als "Antiquität, mehr als 100 Jahre alt, Münze, die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendsteln aufweist, als Anlagegold, nach dem Jahr 1800 geprägt, war in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel, wird üblicherweise zu einem Preis verkauft, der den Offenmarktwert ihres Goldgehaltes um nicht mehr als 80 Prozent übersteigt (§ 25c Abs. 2 Nr. 2 UStG)" einzureihen.

DE6860/16-19706000000

Es handelt sich um eine mehr als 100 Jahre alte Antiquität in Form einer Münze (eine Mark) aus dem Deutschen Reich. Die runde Silbermünze hat einen Durchmesser von ca. 24 mm und eine Höhe von ca. 1,3 mm. Eine Seite der gebrauchten Münze zeigt einen Lorbeerkranz und die Schriftzüge "Deutsches Reich, 1 Mark, 1905". Die andere Seite ist mit dem Reichsadler versehen. Die Münze ist 1905 geprägt worden. Sie ist kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr und besitzt keinen herausragenden münzkundlichen Wert. Die Ware ist als "andere Antiquität, mehr als 100 Jahre alt" einzureihen.

DE6860/16-29706000000

Es handelt sich um eine mehr als 100 Jahre alte Antiquität in Form einer griechischen Münze. Die annährend runde Silbermünze hat einen Durchmesser von ca. 9 mm und eine Höhe von ca. 3 mm. Eine Seite der Münze ist mit einem Blütenornament, die andere Seite mit einem Löwenkopf versehen. Die Münze zeigt deutliche Gebrauchsspuren und ist lt. Antrag im 5. Jahrhundert v. Chr. geprägt worden. Sie ist kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr und besitzt keinen herausragenden münzkundlichen Wert. Die Ware ist als "andere Antiquität, mehr als 100 Jahre alt" einzureihen.

DE6845/16-19706000000

Es handelt sich um eine mehr als 100 Jahre alte Antiquität in Form einer Münze (ein Cash) aus China. Die runde Kupfermünze hat einen Durchmesser von ca. 23 mm und eine Höhe von ca. 1,3 mm. Mittig ist die Münze mit einem quadratischen Aussparung (ca. 5,5 x 5,5 mm) versehen. Eine Seite der Münze ist mit chinesischen Schriftzeichen versehen. Die Münze ist lt. Antrag zu Beginn der Ming-Dynastie in der Zeit von 1368 bis 1398 geprägt worden. Sie ist kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr und besitzt keinen herausragenden münzkundlichen Wert. Die Ware ist als "andere Antiquität, mehr als 100 Jahre alt" einzureihen.

DE24438/09-19706000010

Viola (Bratsche) von Auguste Sebastien Bernardel, Paris um 1834, s. Foto. Musikinstrument aus Holz in Form einer Viola, versehen mit einer Decke aus Fichte und einem Boden aus amerikanischem Ahorn mit breiter und lebhafter Flamme. Das gesamte Instrument ist in einer tiefroten Farbe lackiert und trägt einen Zettel mit dem Namen des Geigenbauers. Maße: Länge: 387 mm, Breite Mitte: 126 mm, Breite oben/unten: 181/230 mm Eine Einreihung als Sammlungsstück von (musik)-geschichtlichem Wert in die Pos. 9705 des Zolltarifs kommt nicht in Betracht, weil das Instrument nach Aussagen eines Sachkundigen manufakturmäßig gefertigt wurde und keine Besonderheiten insbesondere gegenüber Instrumenten von epochemachenden Künstlern aufweist. Es sind damit keine Merkmale vorhanden, die es aus der Masse vergleichbarer Streichinstrumente hervorhebt. Das beschriebene Instrument ist als "Antiquität, mehr als 100 Jahre alt, aus Holz" einzureihen.

TARIC-Nomenklatur

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Einreihungsleitfaden

1 095 HS4

vZTA

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