BTI DEBTI6724/26-1
Description of goods
Sog. Ölfeuchtesensor, im Wesentlichen bestehend aus einem zylinderähnlichen Gehäuse aus Zinkdruckguss (Ø 30,2 mm) mit Mikroprozessor, A/D-Wandler, einem achtpoligen M12-Anschlussstecker (Spannungsversorgung, digitale Schnittstelle und zwei konfigurierbare Analogausgänge) an der hinteren- und einem Prozessanschluss mit Anschraubgewinde, einer Lochkappe aus Edelstahl mit einem Temperatursensor, einer hygroskopischen Polymerschicht zwischen zwei Elektroden und weiteren Bauteilen an der vorderen Fläche sowie weiteren elektronischen und elektrischen Bauteilen (Gesamtlänge: 123,2 mm, siehe Abbildung in der Anlage). Der Sensor (Multifunktionsgerät) wird mit der Sensorspitze innerhalb von Ölkreisläufen oder Öltanks eingebaut und dient dem fortlaufenden Messen des Feuchtegehaltes v.a. von Transformatoren-, Motoren-, Schmier- oder Hydrauliköl sowie Dieselkraftstoffen. Hierzu ermittelt der Sensor über die Kapazitätsänderung die Wasseraktivität (aw-Wert) sowie die relative Ölfeuchte (in %) und ermittelt hieraus zusammen mit dem Temperaturwert (°C/°F) zusätzlich den absoluten Wassergehalt in ppm. Ölfeuchte-, Öltemperatur-, Wasseraktivitäts- und Wassergehaltswerte werden digital an eine übergeordnete Einheit (nicht Gegenstand dieser vZTA-Entscheidung) ausgegeben. Analog können max. zwei Werte (Werkseinstellung: Öltemperatur und Wasseraktivität) ausgegeben werden. Kennzeichnende Hauptfunktion ist das fortlaufende Überwachen von technischen Ölen und Kraftstoffen auf Feuchtigkeit. Die Ware wird als "Gerät für physikalische oder chemische Untersuchungen, anderes als von den Unterpositionen (KN) 9027 1010 bis 9027 8930 erfasst" eingereiht.